Behandlungen
Moxa - Schonende Heilpraktik in Hannover
Moxa ist keine Ergänzung zur Akupunktur, sie ist deren Vorläufer. Entstanden vor mehr als 3.000 Jahren, hat Moxibustion in der japanischen Medizin seit Jahrhunderten einen eigenständigen, gleichrangigen Platz als vollwertige Therapieform.
Die Behandlung nutzt getrocknetes Beifußkraut (Artemisia vulgaris), das zu kleinen Kegeln geformt und an präzise definierten Punkten entlang des Körpers platziert wird. Die Kegel werden entzündet und nur zu einem Drittel abgebrannt — dann entfernt, bevor Hitze oder Unbehagen entstehen. Das Verfahren ist sanft, gezielt und für die meisten Patienten als angenehm warm empfunden.
Diese spezifische Anwendungsform erlernte ich direkt von meiner japanischen Lehrmeisterin — als ihr einziger Schüler. Gemeinsam mit ihrem Vater hatte sie die überlieferte Technik mit Erkenntnissen der modernen Medizin weiterentwickelt: ein Ansatz, der klassische Präzision mit zeitgemäßem Verständnis des Körpers verbindet. Ergänzend zur Wärmebehandlung werden bestimmte gezielte Körperbewegungen eingesetzt, die die Wirkung der Therapie vertiefen.
Moxibustion wirkt auf zwei Ebenen: lokal durch die gezielte Wärmestimulation des Gewebes, und systemisch durch die Anregung der körpereigenen Regulation von der Durchblutung bis zur Funktion des Nervensystems.
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Erkrankungen Behandeln
In der japanischen Medizin wird Moxibustion nicht symptomatisch eingesetzt, sondern systemisch: Die Therapie setzt an den funktionellen Zusammenhängen des Körpers an — an Durchblutung, Nervensystem, Muskulatur und den energetischen Leitbahnen, die in der ostasiatischen Medizin seit Jahrtausenden beschrieben werden.
Das westliche Konzept deckt sich dabei mehr mit der japanischen Sichtweise, als man zunächst annehmen würde: Arterien, Nervenbahnen und Muskelketten sind auch aus moderner Perspektive miteinander verbundene Systeme, keine isolierten Einheiten. Moxa arbeitet an diesen Verbindungspunkten.
Häufige Beschwerdebilder, bei denen Moxibustion eingesetzt wird:
- Chronische Rückenschmerzen und Verspannungen der Wirbelsäule
- Schlafstörungen und Ein- oder Durchschlafprobleme
- Chronische Erschöpfung und Burnout-Symptomatik
- Allergien und wiederkehrende Atemwegsreizungen
- Verdauungsbeschwerden und funktionelle Magenprobleme
- Migräne und chronische Kopfschmerzen
- Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen
- Stressbedingte Beschwerden und Spannungszustände
- Kältesensitivität und Kreislaufschwäche
- Immunschwäche und häufige Infektanfälligkeit
Erkrankungen vorbeugen
In Japan hat Moxa in eine lange Tradition zur Krankheitsprophylaxe. Denn am wirkungsvollsten lassen sich Ungleichgewichte im Körper korrigieren, bevor sich diese in unterschiedlichen Symptomen oder gar chronischen Krankheiten manifestiert haben. Es ist viel einfacher, die Ungleichgewichte des Körpers zu korrigieren, bevor diese sich als Krankheiten manifestiert haben.
Praxis für Japanische Naturheilkunde Hannover
- Gellerstr. 43
- 30175 Hannover
- Deutschland